🐺 Das Wolfseminar – Gewaltprävention für Kinder

 

🛡️ Kindern Sicherheit und Stärke geben

 

Im Alltag sind Kinder immer wieder mit Konflikten, Ausgrenzung oder sogar körperlicher Gewalt konfrontiert. Das Wolfseminar vermittelt ihnen spielerisch und altersgerecht Strategien, um sich in schwierigen Situationen klar, mutig und selbstbewusst zu behaupten.

 

🐾 Die besondere Rolle von „Lupus“

 

Ein zentrales Element des Seminars ist die Handpuppe „Lupus“. Durch seine humorvolle und manchmal freche Art gelingt es ihm, die Aufmerksamkeit der Kinder zu fesseln. Er spricht Themen offen an, die Kinder oft bewegen, und schafft so eine Atmosphäre, in der sie ohne Angst zuhören, mitdenken und mitreden können.

 

📚 Inhalte des Seminars

  • 💪 Förderung von Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung

  • 🗣️ Klare Strategien zur Selbstbehauptung in Konfliktsituationen

  • 🧍 Übungen zu Körpersprache, Stimme und innerer Haltung

  • 🎭 Spielerische Rollenspiele und interaktive Methoden

  • 🤝 Stärkung von Empathie und respektvollem Miteinander

🐺 Warum ein Wolf?

 

Der Wolf ist Symbol für Stärke, Gemeinschaft und klare Regeln im Rudel. Diese Eigenschaften werden im Seminar aufgegriffen, um Kindern wichtige Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Grenzen zu vermitteln.

 

👧👦 Zielgruppe

 

Das Seminar richtet sich an Kinder ab 9 Jahren (4. Klasse Grundschule) und kann sowohl in Schulen, Vereinen oder anderen Einrichtungen durchgeführt werden. 

 

🌟 Ihr Nutzen als Einrichtung oder Eltern

  • 🛡️ Präventive Stärkung der Kinder gegen Gewalt und Übergriffe

  • 💪 Nachhaltige Förderung von Selbstvertrauen und Konfliktfähigkeit

  • 📚 Ergänzung zu schulischen oder pädagogischen Konzepten

  • 👨‍🏫 Professionelle Durchführung durch einen zertifizierten Fachcoach für Gewaltprävention

👉 Kontakt & Beratung

 

Für weitere Informationen oder zur Terminvereinbarung rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail. Ich werde zeitnah antworten.

 

Uwe Richert
Zertifizierter Antigewalttrainer & Fachcoach für Deeskalationsmanagement
🌐 www.prae-vention.de

 

 

 



🕊️ Gewaltfreie Kommunikation für Kinder

nach Marshall Rosenberg

 

GfK hilft Kindern, freundlich, klar und respektvoll zu sprechen, Konflikte zu lösen und besser zuzuhören.

 

🔹 4 einfache Schritte

  1. Beobachten 👀

    • Beschreibe, was passiert, ohne zu meckern oder zu beschuldigen.

    • Beispiel: „Ich sehe, dass du mein Spielzeug genommen hast.“

  2. Gefühle benennen 😢😡😊

    • Sage, wie du dich fühlst.

    • Beispiel: „Ich bin traurig, weil ich damit spielen wollte.“

  3. Bedürfnisse sagen 💖

    • Sag, was du brauchst oder dir wünschst.

    • Beispiel: „Ich möchte gerne, dass wir abwechselnd spielen.“

  4. Bitte aussprechen 🙏

    • Formuliere klar, was du gerne hättest.

    • Beispiel: „Kannst du mir mein Spielzeug jetzt zurückgeben?“


🌱 Tipps für Kinder

  • Zuhören ist genauso wichtig wie sprechen. 👂

  • Freundlich bleiben, auch wenn man wütend ist. 😌

  • Zusammen nach Lösungen suchen, statt nur zu streiten. 🤝

 


Konkrete Hilfe für Eltern und Kinder


🌱 PRÄVENTION:

 

Wie Kinder sich gegenseitig vor

Gewalt schützen können:

1. Niemand wird allein gelassen

Kinder sollten lernen:

„Allein sein macht schwach – Zusammenhalten macht stark.“



✅ Wenn einer ausgegrenzt wird, gehen andere bewusst dazu.
✅ Niemand isst, spielt oder steht absichtlich allein.
✅ Gruppen geben Schutz.


2. Stärken sichtbar machen

Kinder dürfen lernen:

„Ich darf Nein sagen.“

„Ich darf laut werden.“

„Ich darf mir Hilfe holen.“

„Ich darf andere schützen.“


3. Klare Sprache statt Schweigen

Kinder sollen üben:

„Hör auf!“

„Das ist gemein!“

„Lass ihn / sie in Ruhe!“

„Ich hol Hilfe!“



4. Achtung vor Warnzeichen

Kinder können lernen zu erkennen:

jemand weint oft allein

jemand wird regelmäßig ausgelacht

jemand traut sich kaum etwas zu sagen

jemands Sachen werden kaputt gemacht


👉 Wer das sieht, schweigt nicht, sondern holt Hilfe.


🚨 IM AKUTFALL: Wenn Gewalt gerade passiert

Hier zählt klug handeln – nicht kämpfen!


✅ Die „3-Kinder-Regel“

Wenn drei Kinder gemeinsam:

-  laut eingreifen

-  klar benennen

-  Hilfe holen


verlieren Täter häufig sofort ihre Kontrolle.

Beispiel:

„Hör auf! Das ist Mobbing!“

„Wir haben das gesehen!“

„Wir holen jetzt einen Lehrer!“


👉 Täter brauchen Zuschauer – Helfer nehmen ihnen ihr Publikum.


✅ Erwachsene holen ist KEIN Petzen

Kinder brauchen klare Botschaft:

Hilfe holen ist Mut.
Schweigen hilft Tätern.


✅ Opfer niemals allein lassen

Nach einem Vorfall: ✅ mitgehen
✅ trösten
✅ dabei bleiben
✅ sagen: „Es war nicht deine Schuld.“



❗ Was Kinder NICHT tun sollen

❌ Alleine eingreifen
❌ Zurückschlagen
❌ Mitlachen
❌ Wegsehen
❌ Sich selbst in Gefahr bringen


🛡 GOLDENE REGEL FÜR KINDER

„Ich helfe, ohne mich selbst zu gefährden.“

 

 

Wie können Schulen helfen? 


👩‍🏫 Was Schulen aktiv vermitteln sollten

Kinder brauchen:

Rollenspiele zum Nein-Sagen

klare Schulregeln gegen Gewalt

sichtbare Ansprechpersonen

Projekte zu Mut, Zivilcourage und Grenzen


Und vor allem:

regelmäßige Gespräche – nicht erst, wenn etwas passiert ist.


💬 Ein Satz für Kinder (kindgerecht und stark):


„Wenn wir zusammenstehen, ist es schwer einen von uns anzugreifen."