Friendly but Firm



Praxis-Handbuch für Kitas

 

Titel:
Friendly but Firm – Resilienz und Konfliktbewältigung im Kita-Alltag

 

Kurzbeschreibung:
Das Handbuch bietet kompakte, sofort anwendbare Werkzeuge für Fachkräfte in Kitas. Es unterstützt bei:

  • Konflikte zwischen Kindern bewältigen

  • Stress in kritischen Übergängen reduzieren (z. B. Abholzeiten)

  • Soziale Kompetenzen und Resilienz fördern

  • Sachgerechten Umgang mit übergriffigem Verhalten von Kindern sicherstellen

  • Professionelles Verhalten bei belasteten oder aggressiven Eltern/Angehörigen zeigen

Die Inhalte sind praxisnah, leicht verständlich und direkt umsetzbar. Ergänzende Hinweise auf Fachstellen ermöglichen den sicheren Umgang mit komplexen Situationen.

 

Kostenlos verfügbar:


Sie können das Handbuch kostenlos anfordern. Auf Wunsch biete ich auch eine kurze Einführung (30 Minuten) an, um die Inhalte im Team direkt praktisch umzusetzen.

 

Kontakt:


Rufen Sie mich an, und wir vereinbaren einen Termin für die Einführung.

 

Hinweis:


Das Handbuch ist als praxisnahes Arbeitsmittel konzipiert. Es ersetzt keine professionelle Beratung bei komplexen oder rechtlich relevanten Fällen, bietet aber sichere, unmittelbar nutzbare Handlungsoptionen für den Kita-Alltag.

 

Ich freue mich über Ihr Interesse.

 

 

Uwe Richert
Zertifizierter Antigewalttrainer & Fachcoach für Deeskalationsmanagement
🌐 www.prae-vention.de

 

 

 


Friendly but Firm

 

 

Mit meinem Seminar „Friendly but Firm“ unterstütze ich Teams in Kitas dabei, professionell mit Konflikten, Gewalt und herausforderndem Verhalten umzugehen.

 

Friendly but Firm – der rote Faden meiner Arbeit

 

Meine Grundhaltung verbindet Beziehungsorientierung und Wertschätzung mit klaren Grenzen und konsequentem Handeln. Kinder brauchen emotionale Sicherheit und verlässliche Regeln, Mitarbeitende Transparenz, Ruhe und fachlich fundierte Unterstützung.

 

Typische Herausforderungen in Kitas

 

Leider gehören schwierige Situationen heute oft zum Alltag:

  • Ein wütender, alkoholisierter Elternteil erscheint in der Einrichtung.
  • Kinder zeigen autoaggressives Verhalten, z. B. selbstverletzende Handlungen.
  • Konflikte zwischen Kindern eskalieren körperlich oder verbal.

Solche Szenarien belasten nicht nur das direkte Umfeld, sondern wirken sich auf das gesamte Team und die Familien aus. Stress, Ängste und Unsicherheit entstehen, die langfristig Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

 

Ziele des Seminars

In meinem praxisnahen Seminar lernen Mitarbeitende:

  • Handlungssicherheit in akuten Extremsituationen
  • Resilienz im Umgang mit erlebter Gewalt
  • Prävention durch frühzeitiges Erkennen und Entschärfen von Risiken

Wir üben direkt vor Ort – im Gruppenraum, auf dem Spielplatz oder im Eingangsbereich – und entwickeln gemeinsam konkrete Handlungsstrategien für den Ernstfall.

 

Zusätzliches sensibles Thema: übergriffiges kindlichesSexualverhalten

 

Auch hier gilt: Friendly but Firm. Ich zeige, wie Teams klar eingreifen und gleichzeitig wertschätzend begleiten können. Inhalte sind unter anderem:

  • Sofortige Interventionen („Goldene Minute“)
  • Gesprächsführung mit beteiligten Kindern
  • Strukturierte, sachliche Elterngespräche
  • Teamgetragene Haltung im Umgang mit Grenzverletzungen

Ihre Investition in Sicherheit und Gesundheit

 

Ein Seminar, das auch nur ein Kind oder ein Teammitglied schützt, hat sich bereits gelohnt. Handlungsunsicherheit und Ängste belasten Mitarbeitende und erhöhen das Risiko weiterer Konflikte. Gewaltprävention entlastet und stärkt das gesamte Team.

 

Uwe Richert
Zertifizierter Antigewalttrainer & Fachcoach für Deeskalationsmanagement
🌐 www.prae-vention.de

 

 

 

 


Eigene Trigger erkennen

 

 

Beispiel aus meiner Arbeit: Eigene Trigger erkennen

 

 

„Eigene Trigger erkennen“ bedeutet, sich bewusst zu machen, welche Situationen, Worte oder Verhaltensweisen bei einem selbst sofort starke emotionale Reaktionen auslösen.

 

 


 

 

Typische Trigger im Kita-Alltag

 

  • Verbale Aggression von Kindern: Schreien, Beleidigungen, heftige Wutausbrüche
  • Körperliche Gewalt: Schubsen, Beißen, Schlagen – auch unter Kindern
  • Herausforderndes Elternverhalten: Vorwürfe, Drohungen, fehlende Kooperation
  • Spannungen im Team: Kolleg:innen, die Absprachen nicht einhalten oder Schuld verteilen
  • Eigene Belastung: Zeitdruck, Unterbesetzung, Müdigkeit, private Sorgen

 


 

 

Warum Trigger so gefährlich sind

 

Trigger wirken schnell und unbewusst:

 

  • Sie lösen automatische Reaktionen aus – z. B. Wut, Angst oder Rückzug
  • Sie beeinflussen unser Handeln, ohne dass wir es merken
  • Sie können Situationen verschärfen, statt sie zu beruhigen

 


 

 

Ziel: handlungsfähig bleiben

 

Fachkräfte lernen:

 

  • eigene Trigger zu erkennen und zu benennen
  • körperliche Frühwarnzeichen wahrzunehmen (z. B. Anspannung, schneller Puls)
  • bewusst zu reagieren, statt automatisch zu handeln
  • auch in belastenden Situationen ruhig und klar zu bleiben

 


 

 

Konkrete Methoden für den Alltag

 

  • Kurze Selbstreflexion:
    „Was hat mich gerade so stark reagieren lassen?“
  • Notizen nach belastenden Situationen
  • Austausch im Team: gemeinsam hinschauen statt allein kämpfen
  • Einfache Atem- oder Achtsamkeitsübungen zur schnellen Regulation
  • Supervision oder Coaching bei wiederkehrenden Belastungen

 


 

 

Der entscheidende Unterschied

 

 

Wenn Fachkräfte ihre Trigger kennen, passiert etwas Wesentliches:

 

Sie reagieren nicht mehr reflexhaft.
Sie bleiben klar.
Sie bleiben handlungsfähig.

 

Und genau das gibt Kindern Sicherheit

 

 


 

 

©️ Uwe Richert

 

Zertifizierter Antigewalttrainer & Fachcoach für Deeskalationsmanagement

 

🌐 www.prae-vention.de