Jede Frau hat das Recht, sich sicher zu fühlen – im Alltag, am Arbeitsplatz, auf Reisen oder in den eigenen vier Wänden. Doch Konflikte und Grenzüberschreitungen entstehen häufig schleichend und werden oft zu spät erkannt.
In meinen Seminaren vermittle ich praxisnahes Wissen und wirksame Strategien, um Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen, selbstbewusst zu handeln und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Theorie und Praxis wechseln sich dabei kontinuierlich ab. Die Teilnehmerinnen lernen nicht nur, Risiken besser einzuschätzen, sondern trainieren auch einfache, alltagstaugliche Verhaltens- und Schutzstrategien. Ziel ist es, Sicherheit zu gewinnen – nicht durch Kraft, sondern durch Aufmerksamkeit, Kommunikation, Körpersprache und entschlossenes Handeln.
Je nach Zielgruppe und Veranstaltungsdauer können zusätzliche Themen integriert werden, beispielsweise:
Alle Seminare werden individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung, des Unternehmens oder der Gruppe abgestimmt.
Mein Ziel ist es nicht, Angst zu vermitteln, sondern Frauen zu stärken. Wer Risiken frühzeitig erkennt, selbstbewusst kommuniziert und in kritischen Situationen handlungsfähig bleibt, kann viele Konflikte bereits im Vorfeld entschärfen oder sich wirksam schützen.
Uwe Richert
Zertifizierter Antigewalttrainer & Fachcoach für Deeskalationsmanagement
🌐 www.prae-vention.de
🚫 Ruhe bewahren – nicht provozieren lassen
Gewalt in der Öffentlichkeit hat selten etwas mit dem eigentlichen Konflikt zu tun, sondern dient fast immer der Machtausübung. Eine aggressive
Reaktion verstärkt die Situation nur.
✋ Klare Grenzen setzen
Sagen Sie bestimmt: „Hören Sie bitte sofort auf!“ – und wiederholen Sie den Satz, ohne auf Provokationen einzugehen. Kündigen Sie Konsequenzen an,
z. B. die Polizei zu rufen. Sprechen Sie Täter oder Täterinnen mit „Sie“ an – so erkennen Außenstehende leichter, dass es sich um eine Grenzüberschreitung handelt.
🎭 Etwas Unerwartetes tun
Täter rechnen mit Angst und Schockstarre. Singen, rufen oder tun Sie so, als würden Sie telefonieren – das kann den Angreifer irritieren.
🙋 Hilfe aktiv einfordern
Sprechen Sie Menschen direkt an: „Sie mit der roten Jacke, bitte helfen Sie mir!“ – so vermeiden Sie, dass alle nur zusehen. Bitten Sie mögliche
Helfer auch, später als Zeugen zur Verfügung zu stehen.
📞 Polizei rufen
Sie müssen nicht warten, bis Gewalt eskaliert. Schon das Gefühl einer bedrohlichen Situation reicht aus, um den Notruf zu wählen.
🛡️ Im Ernstfall: Selbstschutz
Wenn ein akuter Angriff erfolgt, dürfen Sie sich selbstverständlich wehren. Versuchen Sie dabei, sich in Sicherheit zu bringen – fliehen ist immer
die bessere Lösung.
Jeder Mensch verarbeitet Gewalterfahrungen anders. Wichtig ist: Schweigen Sie
nicht.
Sprechen Sie mit einer vertrauten Person oder holen Sie sich professionelle Hilfe:
👮 Polizei
Berät Sie über Ihre Möglichkeiten, Anzeige zu erstatten. Auf Wunsch können Sie auch mit einer weiblichen Beamtin sprechen.
📱 Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. 116 016
🤝 Frauenberatungsstellen oder Frauennotrufe
Geschulte Fachkräfte unterstützen Sie vertraulich und professionell.
Mit meinem Seminar zur Gewaltprävention für Frauen unter dem Titel:
"Fass mich nicht an!"
komme ich gerne in ihre Stadt, in ihre Einrichtung, Behörde, Unternehmen, Verein ...
Uwe Richert
Zertifizierter Antigewalttrainer & Fachcoach für Deeskalationsmanagement
🌐 www.prae-vention.de