Prävention - und Intervention für Schulen


Mit meinen Konzept zur Prävention - und Intervention gehe ich in in die Schulen. Worum geht es bei?  Um Kommunikation, um Wertschätzung, um Konflikte und Resilienz. Hier sehe ich Ansätze bei den Kindern etwas zu bewegen, alternative Handlungsmuster zu entwickeln, Fragen zu stellen, bevor Kinder schlagen, bevor sich Kinder minderwertig fühlen, bevor Kinder krank werden.

 

Mein Konzept zur Prävention- und Intervention für Schulen sollte nicht allein betrachtet werden. Es funktioniert nur, wenn wir das Ganze, die Schule, die Lehrer, die Schüler und das Elternhaus betrachten. Dazu habe ich ein KONZEPT verfasst, dass Schulen bei Interesse kostenlos als PDF Datei zugesandt bekommen und selbstständig fortschreiben können. 

 

Über Ihr Interesse würde ich mich freuen.

 

Uwe Richert

 

Schule und Gewalt


Für eine Schule ist es häufig ein Makel, wenn bekannt wird, dass ein Schüler dieser Schule Opfer von Gewalt wurde. Ich bin der Auffassung, dass sich das Bild in der Gesellschaft gewandelt hat. Die Gesellschaft hat erkannt, dass Gewalt ein gesellschaftliches Problem ist und Gewalt am besten im Kindesalter begegnet werden kann. So werden von den Eltern Angebote zur Gewaltprävention, Konflikttraining, Stärkung der Resilienz, Training zur Förderung der Kommunikation,- und der Empathie Fähigkeit, durchaus positiv bewertet. Entsprechend gilt es das Thema Gewalt ganzheitlich zu betrachten und verschiedene Angebote zur Gewaltprävention vorzuhalten. Wird Gewalt hingegen als Tabuthema betrachtet bzw. haben Schulen Bedenken, dass ihr guter Ruf Schaden nimmt, wenn bekannt wird, dass Schüler ihrer Schule Opfer von Gewalt wurden, nimmt Gewalt weiter zu. Wenn bei Gewalt weggeschaut wird, können die Folgen von Gewalt für die Betroffenen weitaus schlimmer ausfallen. Hier sehe ich auch die Gesundheit der Lehrer, der Pädagogen, Sozialarbeiter … Die große Frage: „Wie gehen wir in Zukunft mit Gewalt um?“

Präventions- und Intervention


Bevor über Gewalt gesprochen werden kann, sollte man die Ursachen für Gewalt näher untersuchen. Gewalt ist der Ausbruch eines Konflikts der nicht gelöst werden konnte. Ja vielfach nicht wahrgenommen wurde. Die Grundlage von Konflikten wiederum sind (nach Dr. Marshall B. Rosenberg, dem Vater der Gewaltfreien Kommunikation) unbefriedigte Bedürfnisse, z.B. Nähe, Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Respekt …  Einen Konflikt können wir nur mit Empathie begegnen und sollte, so Dr. Rosenberg, in einem Kompromiss (Win – Win) für die beteiligten Konfliktparteien enden. 

Bedürfnisorientierte Kommunikation


Unerfüllte Bedürfnisse sind (nach Dr. Marshall Rosenberg) die Ursache von Konflikten. Dr. Rosenberg hat dazu die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) entwickelt. Um seinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen und dadurch Konflikten besser begegnen zu können, muss man zunächst wissen, welche Bedürfnisse im Vordergrund stehen.

 

Wir sind „Fehlersuchmaschinen“. Wenn es darum geht, einen Makel an sich oder anderen zu finden, dann sind wir Weltmeister. Jedoch umgekehrt an sich und anderen positive Eigenschaften zu entdecken, fällt uns schwer. Das ist ein großes Defizit und gleichzeitig die Basis für viele unerfüllte Bedürfnisse (nach Dr. Marhall Rosenberg) sprich Konflikte. 

 

Mögliche Ursachen für Gewalt


 

Gewalt hat viele Ursachen. Gewalt hat viele Formen. Gewalt ist sehr facettenreich. Daher umschreibe ich jede Form von Gewalt ganz allgemein: „GEWALT IST WAS DIR PERSÖNLICH WEH TUT!“

 

 

Gesundheitliche Erkrankungen: Hier sollte die gesamte Entwicklung des Kindes gesehen werden. Die Schwangerschaft, die Geburt, die frühkindliche Zeit, das soziale Umfeld... Ist hier ein Mangel entstanden, folgen später gesundheitliche Probleme, psychische Beeinträchtigungen, ein instabiles psychisches Immunsystem, Verhaltensauffälligkeiten... Vieles davon kann, früh erkannt, behandelt werden. Die Schule ist dafür nicht immer der richtige Ansprechpartner, kann jedoch Empfehlungen aussprechen, die Eltern annehmen sollten.

 

Faktoren in der Familie: Familie ist Dreh- und Angelpunkt für die Gesundheit, für die Entwicklung des Kindes. Eltern sind jeder Hinsicht Vorbilder, Orientierungshilfe ... um im Leben klar zu kommen. Gibt es hier schwere Defizite, können Verhaltensauffälligkeiten und psychische Erkrankungen die Folge sein. Hier z.B. durch: Familiäre Armut, Mangel an Zuwendung, Aufmerksamkeit, Liebe, Wertschätzung, Abgrenzung, Akzeptanz …, Erfahrung von Gewalt in der Familie, hoher Medienkonsum... 

 

Schulische Faktoren: Schulischer Misserfolg, eine geringe Bindung an die Schule, ein negatives Schulklima. Lern- und Leistungsdruck, Mangelhafte Fähigkeit mit Misserfolgen umzugehen… schwelende Konflikte mit Schülern und Lehrern die eskalieren, wechselnde Lehrer (keine Bezugsperson) Unterrichtsausfall, ein Mangel an Schlaf, an Pausen, an Bewegung... und immer wieder Dauerstress der die Kinder in jeder Hinsicht psychisch und physisch belastet. 

 

Persönliche Defizite: Mangel an Empathie, mangelhafte Kommunikationsfähigkeiten, mangelhafte Frustrationstoleranz, niedrige Hemmschwelle Gewalt anzuwenden, überzogene Erwartungen, falsches Selbstbild, Mangel an Konzentration, Mangel an kognitiven Fähigkeiten …

 

Prozess

Es handelt sich um einen Prozess den ich begleite, den ich unterstütze!  "Dein" Seminar, "dein" Projekt! Ich bin Begleiter, Berater, manchmal auch der Steuermann. Die Gestaltung ist flexibel. Es kommen und gehen  Seminarteilnehmer. Jeder kann, nichts muss. Ich setze auf Freiwilligkeit. 

Tools

Die Teilnehmer bekommen von mir Werkzeuge in die Hand, wie sie ihre Resilienz stärken, kommunizieren, Konflikte lösen, sich und andere Wertschätzen. Lerne die Welt positiv zu sehen.

Handeln

Wird ein Gewaltpotential in der Schule festgestellt, heißt es handeln. Koordiniertes Handeln beruhend auf fachlicher Kompetenz. Handeln, dass Schüler, Lehrer, Eltern sieht.  Ein gemeinsames Konzept (Prävention - und Interaktion) entwickeln und basierend darauf arbeiten.