"ICH STÄRKEN"

Prävention - und Intervention in Schulen

Auf Anfrage erhalten Sie mein Präventions- und Interventionskonzept (Gewaltschutzkonzept / GSK) kostenlos per Mail als PDF Datei zugesandt. Melden Sie sich über die genannten Kontaktdaten. 


Neben dem Gewaltschutzkonzept (GSK) "Prävention- und Intervention", dass ich kostenlos Schulen zur Verfügung stelle, gehe ich mit meinen Konzept "ICH STÄRKEN!" zur Prävention - und Intervention  in  die Schulen. Worum geht es bei?  Im Focus stehen bei mir: Kommunikation, Wertschätzung,  Umgang mit Konflikten, Umgang mit Gefühlen und Bedürfnissen und Resilienz stärken. Hier sehe ich Ansätze bei den Kindern etwas zu bewegen, alternative Handlungsmuster zu entwickeln, Fragen zu stellen, bevor Kinder schlagen, bevor sich Kinder minderwertig fühlen, bevor Kinder krank werden.

 

Mein Konzept "ICH STÄRKEN!" zur Prävention- und Intervention für Schulen sollte nicht allein betrachtet werden. Es funktioniert nur, wenn wir das Ganze, die Schule, die Lehrer, die Schüler und das Elternhaus betrachten.

 

Über Ihr Interesse würde ich mich freuen.

 

Uwe Richert

 


Schule und Gewalt


 

Für eine Schule ist es häufig ein Makel, wenn bekannt wird, dass ein Schüler dieser Schule Opfer von Gewalt wurde. Ich bin der Auffassung, dass sich das Bild in der Gesellschaft gewandelt hat. Die Gesellschaft hat erkannt, dass Gewalt ein gesellschaftliches Problem ist und Gewalt am besten im Kindesalter begegnet werden kann. So werden von den Eltern Angebote zur Gewaltprävention, Konflikttraining, Stärkung der Resilienz, Training zur Förderung der Kommunikation,- und der Empathiefähigkeit, durchaus positiv bewertet und auch angenommen. Vielfach sind Eltern mit Kindern die gewalttätig sind überfordert und nehmen Angebote seitens der Schule gerne in Anspruch. Entsprechend gilt es das Thema Gewalt ganzheitlich zu betrachten und verschiedene Angebote zur Gewaltprävention vorzuhalten. Wird Gewalt hingegen als Tabuthema betrachtet bzw. haben Schulen Bedenken, dass ihr guter Ruf Schaden nimmt, wenn bekannt wird, dass Schüler ihrer Schule Opfer von Gewalt wurden, nimmt Gewalt weiter zu. Das spricht sich auch unter den Schülern um. Wenn bei Gewalt weggeschaut wird, können die Folgen von Gewalt für die Betroffenen weitaus schlimmer ausfallen, so auch die Aussage einer Schülerin 12 Jahre: „Das brauche ich nicht zu melden, da hilft mir sowieso keiner!“ Wenn erst einmal solch eine Haltung verfestigt ist, ist Gewalt an der Schule Tür und Tor geöffnet. Zudem sehe ich die Gesundheit der Lehrer, der Pädagogen, Sozialarbeiter … Diese leiden einerseits unter der Hilflosigkeit: „Wir können nichts tun, uns sind die Hände gebunden.“ oder „Die Schulleitung lässt uns mit dem Problem allein.“ Andererseits werden Lehrer häufig Opfer. Es besteht somit dringender Handlungsbedarf.

 


Mögliche Ursachen für Gewalt


 

Gewalt hat viele Ursachen. Gewalt hat viele Formen. Gewalt ist sehr facettenreich. Daher umschreibe ich jede Form von Gewalt ganz allgemein: „GEWALT IST WAS DIR PERSÖNLICH WEH TUT!“

 

 

Gesundheitliche Erkrankungen: Hier sollte die gesamte Entwicklung des Kindes gesehen werden. Die Schwangerschaft, die Geburt, die frühkindliche Zeit, das soziale Umfeld... Ist hier ein Mangel entstanden, folgen später gesundheitliche Probleme, psychische Beeinträchtigungen, ein instabiles psychisches Immunsystem, Verhaltensauffälligkeiten... Vieles davon kann, früh erkannt, behandelt werden. Die Schule ist dafür nicht immer der richtige Ansprechpartner, kann jedoch Empfehlungen aussprechen, die Eltern annehmen sollten.

 

Faktoren in der Familie: Familie ist Dreh- und Angelpunkt für die Gesundheit, für die Entwicklung des Kindes. Eltern sind jeder Hinsicht Vorbilder, Orientierungshilfe ... um im Leben klar zu kommen. Gibt es hier schwere Defizite, können Verhaltensauffälligkeiten und psychische Erkrankungen die Folge sein. Hier z.B. durch: Familiäre Armut, Mangel an Zuwendung, Aufmerksamkeit, Liebe, Wertschätzung, Abgrenzung, Akzeptanz …, Erfahrung von Gewalt in der Familie, hoher Medienkonsum... 

 

Schulische Faktoren: Schulischer Misserfolg, eine geringe Bindung an die Schule, ein negatives Schulklima. Lern- und Leistungsdruck, Mangelhafte Fähigkeit mit Misserfolgen umzugehen… schwelende Konflikte mit Schülern und Lehrern die eskalieren, wechselnde Lehrer (keine Bezugsperson) Unterrichtsausfall, ein Mangel an Schlaf, an Pausen, an Bewegung... und immer wieder Dauerstress der die Kinder in jeder Hinsicht psychisch und physisch belastet. 

 

Persönliche Defizite: Mangel an Empathie, mangelhafte Kommunikationsfähigkeiten, mangelhafte Frustrationstoleranz, niedrige Hemmschwelle Gewalt anzuwenden, überzogene Erwartungen, falsches Selbstbild, Mangel an Konzentration, Mangel an kognitiven Fähigkeiten …

 

Prozess

Es handelt sich um einen Prozess den ich begleite, den ich unterstütze!  "Dein" Seminar, "dein" Projekt! Ich bin Begleiter, Berater, manchmal auch der Steuermann. Die Gestaltung ist flexibel. Es kommen und gehen  Seminarteilnehmer. Jeder kann, nichts muss. Ich setze auf Freiwilligkeit. 

Tools

Die Teilnehmer bekommen von mir Werkzeuge in die Hand, wie sie ihre Resilienz stärken, kommunizieren, Konflikte lösen, sich und andere Wertschätzen. Lerne die Welt positiv zu sehen.

Handeln

Wird ein Gewaltpotential in der Schule festgestellt, heißt es handeln. Koordiniertes Handeln beruhend auf fachlicher Kompetenz. Handeln, dass Schüler, Lehrer, Eltern sieht.  Ein gemeinsames Konzept (Prävention - und Interaktion) entwickeln und basierend darauf arbeiten.